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07
08
2017
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Morgens oder abends trainieren – das ist die beste Zeit

Von Sportpark 0

Die Laufrunde am Morgen bringt Schwung für den ganzen Tag. Das Krafttraining am Abend sorgt nach den vielen Stunden am Schreibtisch fürs Abschalten.
Doch wann ist eigentlich die beste Zeit fürs Training? Wir haben Tageszeiten und Biorhythmus mal genauer unter die Lupe genommen.

  • Lerche oder Eule? Der Biorhythmus
  • Morgens trainieren
  • Abends trainieren
  • Der richtige Zeitpunkt – Frage der Gene und der Gewohnheit

Lerche oder Eule? Der Biorhythmus

Der Biorhythmus, oft auch als “innere Uhr” bezeichnet, macht uns tagsüber leistungsfähig und lässt uns nachts schlafen. Dazu sinkt abends der Blutdruck und der Atem wird flacher. Morgens passiert das Gegenteil. Doch nicht bei Jedem tickt diese innere Uhr gleich. Ein Teil der Menschen sind Morgenmenschen, auch Lerchen genannt. Sie wachen automatisch früh auf, auch wenn sie eigentlich ausschlafen könnten. Nach Untersuchungen der Ludwig Maximilians Universität München gehört etwa jeder fünfte Deutsche zu dieser Gruppe. Lerchen sollten lieber morgens trainieren, da sie hier am leistungsfähigsten sind.

Das Gegenstück zu den Lerchen sind die Eulen. Sie kommen morgens kaum aus den Federn und laufen erst abends zu Hochtouren auf – dann ist auch die perfekte Zeit für ihr Training. Der größte Teil der Menschen sind weder Eule noch Lerche. Ihr Tag-Nacht-Rhythmus liegt irgendwo dazwischen und die beste Zeit fürs Training ist somit mehr Gewöhnung als Genetik.

Morgens trainieren

Ein Work-out am Morgen bringt Energie für den ganzen Tag. Allerdings sind im Arbeitsalltag die Nächte ohnehin schon oft viel zu kurz, was das Aufstehen nicht gerade leichter macht. Wer es dennoch schafft, schon vor der Arbeit in die Sportschuhe zu schlüpfen, kann sich über diese Vorteile freuen:

Vorteile:

  • Besser fürs Abnehmen: Leere Kohlenhydratspeicher lassen den Körper auf die Fettreserven zurückgreifen. (20% mehr Fett werden verbrannt).
  • Höhere Testosteron-Werte = mehr Energie und mehr Muskelaufbau.
  • Energie für den Tag.
  • Leere Studios + leere Laufstrecken.

Nachteile:

  • Warm-up dauer länger.
  • Frühes Aufstehen.
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Zeit für mich – wer morgens Trainiert, startet entspannter in den Tag.

Abends trainieren

Abends steigt die Leistungskurve – allerdings auch die Ablenkungen. Spontane Verabredungen mit Freunden, Überstunden im Büro oder einfach nur Müdigkeit nach einem anstrengenden Arbeitstag: Oft bleiben die Sportschuhe einfach in der Ecke liegen. Wer es dennoch schafft, das abendliche Work-out in seinem Alltag zu integrieren kann sich über viele Vorteile freuen:

Vorteile:

  • Mehr Kraft: Zwischen 14 und 18 Uhr können die Muskeln bis zu 6 Prozent mehr Leistung bringen.
    Lungen sind gegen 17 Uhr am effektivsten.
  • 20 % beweglicher.
  • Koordinationsfähigkeit am höchsten.
  • Morgens länger schlafen.
  • Stress vom Arbeitstag abbauen.

Nachteile:

  • Happy Hour & Co. – Abends lauern oft Ablenkungen
  • Studios oft voll
  • Möglicherweise Schlafprobleme (2 Stunden vor der Bettzeit sollte das Training beendet sein)
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Nach der Arbeit noch in die Laufschuhe schlüpfen – das sorgt für Entspannung.

Der richtige Zeitpunkt – Frage der Gene und der Gewohnheit

Den einzig richtigen Zeitpunkt für das Training gibt es für die meisten also nicht. Zum Teil ist es eine Typfrage, die einen sind abends einfach fitter, die anderen brauchen gleich morgens ihr Work-out. Noch viel wichtiger ist es aber meist, seinen eigenen Rhythmus zu finden und eine Routine zu entwickeln. Wer abends lieber spontan noch mit Freunden ausgeht, sollte sein Work-out wohl lieber auf den Morgen verlegen. Wer hingegen morgens drei Wecker braucht, um überhaupt aus dem Bett zu kommen, wird sich auch mit einer Runde Sport keinen Gefallen tun.

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